Tag 32: Pause in Gueugnon

Tag 32: Gueugnon – Pause   –   18. Mai 2007

 

Das Hotel, in dem wir zu meinem Geburtstag abgestiegen waren, war überhaupt nicht toll. Vielleicht sogar das schlechteste bis jetzt. Aber es gab nichts anderes in diesem seltsamen Ort, der eine Menge Industriehallen und kein richtiges Zentrum hatte. Wir ließen uns aber die Laune nicht verderben und genossen die gemeinsame Zeit. 

 

Das Abendessen im Hotelrestaurant war grauenhaft. So langsam ist die hoch gelobte, französische Küche bei mir unten durch. Das Fleisch war zäh, Susannes Pfeffersauce fade und schleimig, der Salat null acht fünfzehn mit drei Scheibchen Wachtelfilet, wie sich beim Übersetzen herausstellte. Der Knaller aber war die weiße „Käseplatte“, die bestand aus jeweils einem Häufchen Dickmilch und so etwas wie Creme Frech. Wenigsten das Schoko-Vanille Eis zum Nachtisch war ok.

 

Am Nachmittag hatten wir zusammen fünf Bierchen, kleine Flaschen Heineken, für zwanzig Euro getrunken. Die wurden uns von einem ständig popelnden jungen Kellner serviert, der zu allem Überfluß seine schmutzigen Füße in Sandalen präsentierte. Vive la France!

 

Ich hätte Suse gern etwas Besseres geboten, aber wir trugen Alles mit Humor und hatten trotzdem einen superschönen Tag…